Toblach-Cortina: Die wohl beste Alternative!

Toblach-Cortina: Die wohl beste Alternative!

Jetzt hat es uns also auch erwischt. König Ludwig Lauf 2020 aufgrund des allgemeinen Schneemangels in Europa abgesagt. Und da standen wir auf einmal ohne Rennplanung da. Kurzerhand wurde umgeswitcht und ein Rumpfteam aus Barbara und Michael machte sich auf den Weg nach Toblach. Da es für uns das erste mal war, konnten wir uns nur auf Erzählungen befreundeter Sportler verlassen, die den Wettkampf als einen der schönsten Veranstaltungen des Jahres einstufen. Und: Stimmt! Atemberaubende Landschaft, topgepflegte Loipen und mit Toblach eine Ortschaft, die es geschafft hat, seine Traditionen trotz Tourismus am Leben zu erhalten.

Dass wir nicht die einzigen waren, die sich letztendlich das Visma Challenger Rennen Toblach-Cortina über 32 km Freistil als Alternative aussuchten, ergab ein Blick in die elitäre Startliste: International, Pro Team Läufer überall und 800 Mann/Frau stark😳!

Wer die Strecke kennt, weiß, dass diese zuerst 20km stetig leicht bergauf bis zum Passo Cimabanche auf 1530 Höhenmetern verläuft, um dann die restlichen 12km bis nach Cortina leicht abzufallen! Leicht abzufallen ist aber so zu deuten, dass eigentlich vom Start bis zum Ziel durchgehend gearbeitet werden muss, da Erholungsabfahrten Mangelware sind. Es gibt sie nicht. Eine Besonderheit ist sicherlich auch, dass man eigentlich zwei Klimazonen durchläuft. Das kalte Höhlensteintal bis zur Passhöhe und die wärmere sonnige Südseite, die sich nach Cortina hinunterzieht.
Dementsprechend intensiv ging es auch am Renntag von der ersten Minute los. 4km im Höllentempo über die Felder von Toblach sortierten das riesige Starterfeld Gott sei Dank soweit, dass der Anstieg bereits in der gefundenen Gruppe gelaufen werden konnte. Michael hatte Glück und lief eigentlich das gesamte Rennen gemeinsam mit den Kollegen vom Zipps Team. Eine gute Zusammenarbeit bis hinunter ins Ziel und die erhoffte Rakete ab den sonnigen Passagen brachte schlussendlich in einer Zeit von 1:31:39 den 86. Gesamtrang sowie den 17. Platz von 102 Startern in der Altersklasse. Nicht auszumalen, wenn wir wachstechnisch auch in den kalten Bereichen ins Schwarze getroffen hätten.😉

Für Barbara lief es unerwartet gut: Eine hartnäckige Erkältung hatte sie Tage zuvor noch im Griff. Pünktlich zum Rennen war diese soweit abgeklungen, dass einem Start nichts mehr im Wege stand. Letztendlich erreichte sie bei den Frauen in einer Zeit von 1:54:50 den 44. Gesamtrang, was in ihrer stark besetzten Altersklasse der 30. Platz bedeutete. Bravo 👏.

Michael und Barbara waren beide auf Kästle RX 10 plus unterwegs, dem Top Modell von Kästle. Ein Ski, der nicht nur im Rennen unglaublich leistungsstark ist und zugleich viel Spaß macht. Besten Dank auch dieses Mal an die Wachsexpertise von Skiwachse Lehmann sowie an Sportwelt Preußler für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.👍

Next stop: Jizerska50